Aggerfreibad retten !!!

Sie können ab sofort nicht nur bei unseren Sammelaktionen, z.B. in der Fußgängerzone direkt unterschreiben. Auch viele Troisdorfer Geschäfte unterstützen uns und haben unsere Listen ausgelegt!

An mehreren Standorten haben wir zudem Sammelboxen aufgestellt. Dort können Sie unterschreiben und den Zettel direkt in unsere Box bei Anré Kreuzer in Sieglar einwerfen. Sollten Sie Listen heruntergeladen haben, passen diese gefaltet natürlich auch dort hinein. Weitere Boxen stehen bereits in der Mayerschen Buchhandlung (Fussgängerzone) und bei "Die Blume", Haupstrasse 142 (Edeka) in Spich.

Helfen Sie mit, und tragen Sie mit Ihrer Unterschrift dazu bei, das Aggerfreibad für Troisdorf zu erhalten.

Die erste konzertierte Sammelaktion in der Fussgängerzone war zunächst eine Wundertüte mit vielen Fragezeichen. Unterstützt von vielen Helfern, die alle engagiert auf Stimmenfang waren, sind wir am Ende des Tages ganz zufrieden mit dem Ergebnis und zuversichtlich genügend Stimmen zu erhalten. Über die Woche sammeln nun alle Unterstützer für sich selbst weiter und nächsten Samstag sind wir in der Gruppe wieder unterwegs.

DANKE AN ALLE MITSAMMLER UND UNTERSCHREIBER!

Der Weg war lang und umständlich, aber wir haben jetzt alles Erdenkliche getan um unser Anliegen mit einem juristisch wasserdichten Unterschriftsdokument soweit irgend möglich nach allen Seiten abzusichern.

Warum hat das so lange gedauert? Gem. §26 GO NW ist "die Verwaltung in den Grenzen ihrer Verwaltungskraft ihren Bürgern bei der Einleitung eines Bürgerbegehrens behilflich". Selbstverständlich haben wir uns auch um diese Unterstützung bemüht. Ich persönlich habe dabei den Eindruck gewonnen, dass die Grenzen der Verwaltungskraft offenbar sehr eng sein können. Eine Vorabprüfung und Bestätigung über die Zulässigkeit unseres Antrages, wie sie auf Kreisebene praktiziert wird, wurde uns verweigert. Auch eine unverbindliche Prüfung oder Einschätzung wurde abgelehnt. Wir sahen (und sehen) das konkrete Risiko, dass unser Antrag beim geringsten Formfehler vom Rat als unzulässig abgelehnt wird und unser Anliegen damit praktisch gescheitert ist.

Wir mussten daher viel Zeit, Sorgfalt und erhebliche Mühen in die Formulierung unseres Antrages legen. Unter Anderem haben wir mehrere Juristen, darunter auch einen Sachverständigen im Beratungsverfahren des Landtages zur Novelle des § 26 GO NW mit unserer Fragestellung und deren Begründung beschäftigt. Mehr kann man nach unserer Überzeugung nicht tun.

Was geschieht jetzt? Durch die Verwaltungsspitze wurde uns außerdem signalisiert, dass man unser Bürgerbegehren in einer Empfehlung an den Rat als "kassatorisch" einstufen wird. "Kassatorisch" würde voraussetzen, dass unser Antrag einen bestehenden Ratsbeschluss aufheben wollte. Der Rat hat aber am 4.Dezember 2018 ausdrücklich nichts beschlossen. Und "nichts" kann man nicht kassieren.

Trotzdem wollen wir uns auch darauf vorbereiten, um einen Rechtsstreit im Hinblick auf Zeit und Kosten möglichst zu vermeiden. Die Folge eines kassatorischen Bürgerbegehrens wäre die Befristung gem. §26 (3) GO NW. Obwohl wir anderer Meinung sind, wollen wir versuchen diese einzuhalten und die notwendigen ca. 3.700 Unterschriften bis zum 9. April bei der Verwaltung einreichen.

Deshalb jetzt bitte das Unterschriftsdokument hier öffen, ausdrucken und bis zum 05.04. zurück an einen der Initiatoren.

Diese Argumente präsentierte die Geschäftsführung der Troikomm dem Rat für den sog. "Umbau" in der Ratssitzung vom 04.12.2018:

  1. Kein Verlust. Es wird suggeriert, die Planung sei mit den Nachbarkommunen abgestimmt und diese könnten wegfallende Angebote auffangen: „…im Gegensatz zu den üblichen Schwimmbädern in der Umgebung, bei denen es eher um den sportlichen Bereich ging […] haben wir […] damals im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit […] unser Augenmerk verstärkt auf die Bereiche Sauna, Kinder und Familie gelegt…“. 

    Stimmt das?

Mark Spitz hat soeben seinen 79. Geburtstag gefeiert.

Montag der letzten Woche erfuhren wir von Herrn Eschbach und Frau Linnhoff anlässlich einer Besprechung mit der Verwaltung betreffend Verfahren und Kostenschätzung, dass der Umbau des Aggua die Projektbezeichnung „Mark Spitz“ hat.

Wer zu jung ist, oder sich nicht erinnert: Mark Spitz holte bei den Olympischen Spielen 1972 in München 7 Goldmedaillen: 200m Schmetterling, 4 x 100 m Schmetterling, 200 m Freistil, 100 m Schmetterling, 4 x 200 m Freistil, 100 m Freistil und 4 x 100 m Lagen. Beeindruckende Daten.

Ich kann Herrn Spitz leider nicht fragen, aber es hätte mich interessiert was er zu den Daten des „Mark Spitz“ Projektes in Troisdorf sagt: Gebaut werden ca. 500qm Wasserfläche, max. Tiefe 1,35m. Beseitigt werden 2.400qm Wasserfläche, max. Tiefe 3,5m. Die Wasserflächen werden auf 1/5 der aktuellen Fläche verkleinert. Und ich würde ihn gern sehen, den Herrn Spitz. An einen Sonntag im Sommer. Im Aggua. Stehend im Pooldeck, Bauch an Rücken mit 1.900 spielenden Kindern und Erwachsenen.

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